Hand aufs Herz. Wir schreiben in Facebook und hier, teilen viele Gedanken und Fotos... hinterlassen Spuren und wissen nicht, was mit dem Material geschieht.. Für mich ist Street view Cool!
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Im Grundsatz finde ich Google Maps und Street view eine tolle Sache und fand es lustig, mein Auto 2 mal anzutreffen. Dass dabei die Nummer abgedeckt war finde ich korrekt. Retuschen können beantragt werden. Als Grossratskandidat muss ich zugeben, dass ich mediales nicht scheue. Mir ist aber auch klar, dass es Regeln für Film und Fotoprojekte in der Öffentlichkeit braucht. Google könnte ihre Strecken publizieren und wer nicht auf dem Bild sein will, schliesst sich zur besagten Zeit ein.
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8 Kommentare
Solche simplen Statements bringen mich auf die Palme.Bruno Habegger - Kommission für öffentliche Sicherheit Langenthal, GLP 18. März 2010 Verstoss melden
Aber nicht, dass Sie jetzt mit Kokosnüssen nach mir werfen... ;-)Lars Guggisberg - Grossrat des Kantons Bern, SVP 19. März 2010 Verstoss melden
Silberrücken klettern nicht. Sowieso: Dort oben hats längst keine mehr. Aber eine Videokamera hätte ich anzubieten. Ebenfalls ;-DBruno Habegger - Kommission für öffentliche Sicherheit Langenthal, GLP 19. März 2010 Verstoss melden
Lassen Sie die Videokamera schön dort, wo sie ist...Lars Guggisberg - Grossrat des Kantons Bern, SVP 19. März 2010 Verstoss melden
Zu DSDS gehts hier: www.dsds.de :-D .... So. Genug der Frotzelei.Bruno Habegger - Kommission für öffentliche Sicherheit Langenthal, GLP 19. März 2010 Verstoss melden
Zusammenhänge wie Duschvorhänge...falls Sie auf mein Alter ansprechen, nehme ich das als Kompliment, merci!Lars Guggisberg - Grossrat des Kantons Bern, SVP 19. März 2010 Verstoss melden
Da kann man ja auch endlich das Bankgeheimnis abschaffen, welches eh nur den Steuerhinterziehern dient.Harald Jenk - Grossrat Bern, SP 26. März 2010 Verstoss melden
Banken gehören nicht zum öffentlichen Raum. Oder sieht man bei Google Street View auch bei den Goldreserven vorbei schauen? ;-)Lars Guggisberg - Grossrat des Kantons Bern, SVP 26. März 2010 Verstoss melden
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Wer in die Öffentlichkeit geht, wird unweigerlich einfach wahrgenommen.
Zudem hat man, ob man will oder nicht, eine Chance, auf Foto festgehalten zu werden.
Das kann in einem Fall eine Privatperson sein, welche "bloss" ein Erinnerungsfoto vom Städteurlaub möchte.
Das Prinzip bei Google Street View ist ziemlich gleich.
Das Auto fährt auf öffentlichen Strassen, die jedem zugänglich sind, und macht Fotos von der Umgebung.
Dass man jetzt genau zu dem Zeitpunkt da steht, wo man klar ersichtlich ist, ist unwahrscheinlich.
Wenn man dann halt mal drauf ist, wird wenigstens, in den meisten Fällen, das Gesicht verwischt.
So ist man kaum erkennbar und ich glaube nicht, dass User fanatisch nach Bekannten/Verwandten und Freunde auf Google Street View Ausschau halten.
So wird man höchstens zufällig entdeckt.
Wenn man jetzt grad in einem Sex-Shop (ich bin direkt) erwischt wird, dann hat man halt Pech gehabt.
Der Eingangsbereich und die Schaufenster sind ebenfalls öffentlich und man könnte auch gerade so gut vom Chef da angetroffen werden.
Um jetzt völlige Privatsphäre zu halten, müsste man ja dauern völlig bedeckt herumlaufen, denn ständig wird man auf einem Bild festgehalten, sei es auch nur durch Überwachungskameras.
Ich verstehe die grosse Aufruhr mit Datenschutz und Privatssphäre nicht ganz.
Wenn ich jetzt auf einem Bild wäre, dann wäre ich zwar nicht erfreut, aber mir wäre es im Grunde egal.
Wer in der Öffentlichkeit Peinlichkeiten macht, der ist selber Schuld, dafür kann man ja zuhause sein und das tun.
Somit finde ich das Thema Privatssphäre fehl am Platz.
Zudem hat man, ob man will oder nicht, eine Chance, auf Foto festgehalten zu werden.
Das kann in einem Fall eine Privatperson sein, welche "bloss" ein Erinnerungsfoto vom Städteurlaub möchte.
Das Prinzip bei Google Street View ist ziemlich gleich.
Das Auto fährt auf öffentlichen Strassen, die jedem zugänglich sind, und macht Fotos von der Umgebung.
Dass man jetzt genau zu dem Zeitpunkt da steht, wo man klar ersichtlich ist, ist unwahrscheinlich.
Wenn man dann halt mal drauf ist, wird wenigstens, in den meisten Fällen, das Gesicht verwischt.
So ist man kaum erkennbar und ich glaube nicht, dass User fanatisch nach Bekannten/Verwandten und Freunde auf Google Street View Ausschau halten.
So wird man höchstens zufällig entdeckt.
Wenn man jetzt grad in einem Sex-Shop (ich bin direkt) erwischt wird, dann hat man halt Pech gehabt.
Der Eingangsbereich und die Schaufenster sind ebenfalls öffentlich und man könnte auch gerade so gut vom Chef da angetroffen werden.
Um jetzt völlige Privatsphäre zu halten, müsste man ja dauern völlig bedeckt herumlaufen, denn ständig wird man auf einem Bild festgehalten, sei es auch nur durch Überwachungskameras.
Ich verstehe die grosse Aufruhr mit Datenschutz und Privatssphäre nicht ganz.
Wenn ich jetzt auf einem Bild wäre, dann wäre ich zwar nicht erfreut, aber mir wäre es im Grunde egal.
Wer in der Öffentlichkeit Peinlichkeiten macht, der ist selber Schuld, dafür kann man ja zuhause sein und das tun.
Somit finde ich das Thema Privatssphäre fehl am Platz.
2 Kommentare
"Privatsphäre fehl am Platz": Du publizierst nicht mal Deinen Familiennamen...Bruno Habegger - Kommission für öffentliche Sicherheit Langenthal, GLP 18. März 2010 Verstoss melden
Ganz im Ernst: Den Aufruhr wirst Du mal verstehen, wenn Du wegen eines mehrdeutigen Fotos keinen Job mehr bekommst. Wenn Du falsch beschuldigt wirst, siehe die Story mit dem Wirt, den der Blick öffentlich als Drogendealer denunziert hat. Sein Bild war auf Street View zu sehen.
Mein Familiennamen habe ich nicht rausgenommen, wahrscheinlich technischer Fehler, aber ist jetzt auch egal.Michael Tanner 18. März 2010 Verstoss melden
Zum Thema:
Aber trotzdem ist es wohl eher noch Zufall, dass man dann auch fotografiert wird.
Und auch ohne Street View durch ein einfaches Foto könnte man schon an den Prangen gestellt werden.
Somit hast du mit den "mehrdeutigen" Fotos nicht ganz recht.
Das Thema gab es sicherlich schon vor Street View.
Auf öffentlichem Platz ist man öffentlich und jeder könnte einen fotografieren und diese Fotos verteilen.
Wie soll man denn alles einschränken?
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Ich finde es schade, dass ausgerechnet an Google Street View ein Exempel statuiert werden soll ..
Selbstverständlich ist es problematisch, wenn persönliche Daten im Internet auftauchen und genau an dieser Stelle gehört der Hebel angesetzt. Es braucht in erster Linie Information und eine Sensibilisierung der NUTZER und nicht eine präventive Bestrafung eines Anbieters.
Bei all den Stellvertreterdiskussionen die wir im Moment am laufen haben, ist das (leider) nur eine weitere.
Internet und Privatsphäre ist kaum vereinbar und das muss jedem bewusst gemacht werden, der diesen Raum betritt bzw. benutzt und Facebook, Studi-VZ und co. mit persönlichsten Daten füttert... Da darf man sich einfach nicht wundern, wenn diese Daten dann auf anderen Seiten auftauchen!
Diesen Unternehmen gehört auf die Finger bzw. Rechner geschaut. Und vor allem den Privaten, welche eine neuartige Freizügigkeit und Publikationsbereitschaft an den Tag legen, die beängstigend ist...
Selbstverständlich ist es problematisch, wenn persönliche Daten im Internet auftauchen und genau an dieser Stelle gehört der Hebel angesetzt. Es braucht in erster Linie Information und eine Sensibilisierung der NUTZER und nicht eine präventive Bestrafung eines Anbieters.
Bei all den Stellvertreterdiskussionen die wir im Moment am laufen haben, ist das (leider) nur eine weitere.
Internet und Privatsphäre ist kaum vereinbar und das muss jedem bewusst gemacht werden, der diesen Raum betritt bzw. benutzt und Facebook, Studi-VZ und co. mit persönlichsten Daten füttert... Da darf man sich einfach nicht wundern, wenn diese Daten dann auf anderen Seiten auftauchen!
Diesen Unternehmen gehört auf die Finger bzw. Rechner geschaut. Und vor allem den Privaten, welche eine neuartige Freizügigkeit und Publikationsbereitschaft an den Tag legen, die beängstigend ist...
6 Kommentare
Adrian - ich glaube, Du vermischst da zwei Dinge. Bei Facebook und Co. kann man freiwillig mitmachen. Diese Angebote befinden sich ausschliesslich im virtuellen Raum. Keiner Deiner Facebook-Freunde wird mit der Kamera bei Dir auftauchen und Dich fotografieren.Bruno Habegger - Kommission für öffentliche Sicherheit Langenthal, GLP 14. November 2009 Verstoss melden
Google nimmt sich hingegen das Recht heraus, den öffentlichen Raum für eigene, kommerzielle Zwecke zu missbrauchen. Wenn Google das darf, dann ist der öffentliche Raum nicht mehr geschützt. Er gehört dem, der ihn zuerst besetzt...
da muss ich dir Recht geben, zumindest bis zu einem gewissen Punkt.Adrian Zehnder 14. November 2009 Verstoss melden
Es ist korrekt, dass Daten bei fb und co. freiwillig eingegeben werden - jeder also sozusagen selberschuld ist, wenn die Daten abhanden kommen.
Deiner Aussage, dass sich Google den öffentlichen Raum quasi aneignet indem es die erste Unternehmung ist, welche diesen Raum fotografisch beansprucht, muss ich dir aber doch widersprechen.
Einerseits ist es richtig, dass man beim Verlassen der Haustüre den privaten (und zurecht geschützten) Raum verlässt und in den öffentlichen (!!) Raum tritt. Wenn ich also den öffentlichen Raum betrete, nehme ich in Kauf und muss ich sogar in Kauf nehmen, gesehen zu werden - ob von einem fb-Freund mit Kamera, einem Nachbarn, der Polizei, einer Überwachungskamera oder eben von einem Google-Street-View-Kamerawagen.
Google nimmt sich doch nicht das Recht heraus, den öffentlichen Raum für eigene kommerzielle Zwecke zu missbrauchen... Jeder hat doch das Recht, den öffentlichen Raum zu nutzen, jeder Fotograf darf das und jedes andere x-beliebige Unternehmen dürfte das auch. Durch die Nutzung bzw. Fotografie des öffentlichen Raums durch Google wird kein einziges anderes Unternehmen gehindert dasselbe auch zu tun und vom Wettbewerb um diesen öffentlichen Raum ausgeschlossen. Der öffentliche Raum ist vor dem Fotografieren durch Google noch genauso vorhanden wie vor der digitalen Erfassung. Er ist nicht grösser, kleiner, privater oder anonymer geworden - er besteht unbehindert weiter und steht jedem offen, der ihn benutzen will.
Er "gehört" also keinesfalls demjenigen, welcher diesen zuerst besetzt.
Es ist ein Unterschied, ob ich im öffentlichen Raum auf EINE Kamera treffe, die mich fotografiert. Dagegen kann ich etwas tun. Ich kann dem Fotografen aus dem Weg gehen, ihn verklagen oder ihm die Linse polieren. Was auch immer.Bruno Habegger - Kommission für öffentliche Sicherheit Langenthal, GLP 14. November 2009 Verstoss melden
Bei Google liegt der Fall anders. Google stellt den GESAMTEN öffentlichen Raum ohne Legitimation durch den Bürger ins Netz. Jeder Gastronomiebetrieb muss für die Nutzung des öffentlichen Raums eine Bewilligung einholen - Google offensichtlich nicht. Falls Google damit durchkommt, können wir gleich darauf verzichten, den öffentlichen Raum zu managen. Soll doch jeder damit tun, was er will... Male dir die Foilgen aus...
Meine Argumentation zielt nicht gegen Google an und für sich. Ich nutze selbst Google-Dienste. Nur soll Google im virtuellen Raum bleiben.
Ach ja: Street View hat selbstverständlich einen kommerziellen Hintergedanken. Nur erschliesst sich dieser nicht sofort. Die Strategie von Google ist halt Infiltration, bis sich die Menschen daran gewöhnt haben.
Du kannst auch einem Google-street-car oder wie die Fahrzeuge genannt werden aus dem Weg gehen und auch Google kannst du wegen Verletzung der Persönlichkeit (-srechte) verklagen - genau wie den privaten oder beruflichen Fotografen oder den Privatdetektiv...Adrian Zehnder 14. November 2009 Verstoss melden
Bei Google liegt der Fall überhaupt nicht anders! Ja, Google stellt den gesamten öffentlichen Raum ins Netz. Wieso auch nicht? Es gibt nichts und niemanden und vor allem keine Vorschriften, die Google das verbieten können!
Und nochmals, es ist etwas anderes, ob ein Gastrobetrieb den öffentlichen Raum benutzt (wofür eigentlich?- bspw. ein Strassencafö??) und dafür eine Konzession benötigt oder ob Google (einmalig!!) mit Autos durch die Strassen zieht und eine digitale Erfassung vornimmt. Es ist ja nicht so, dass da eine permanente Überwachung stattfindet, sondern ein einmaliges Aufnehmen mit vielleicht periodischen Aktualisierungen - da bin ich nicht informiert.
Der Grund für eine konzessionierte Nutzung des öffentlichen Raums liegt darin, dass bei einem übermässigen Konsum eines Gewerbetreibenden derselbe Raum nicht auch von anderen (direkten) Konkurrenten genutzt werden kann. Ein Gastrobetrieb muss sich das also bewilligen lassen, weil auf dieser Passage kein anderer Betrieb irgendetwas machen kann, weil da schon das Café steht... So als Beispiel.
Wenn Google nun den öff. Raum "fötelet" ist niemand sonst eingeschränkt. Wie ich schon ausgeführt habe, wird dadurch niemand behindert. Jeder kann dasselbe so oft er will auch machen... und wird nie und nimmer eingeschränkt sein, weil gleichzeitig, früher oder später ein Google-Wägelchen durch die City oder das Dorf zieht...
Ach, und noch zu deinem Ach: ich streite gar nicht ab, dass google kommerzielle Hintergedanken hat. Wobei ich Ihnen lieber eine Marktpenetration oder vielleicht Marktbeherrschung unterstellen möchte als eine Infiltration der Menschheit - ganz so böse sind sie wohl nicht.
Es geht ja nicht darum, ob Google böse ist oder nicht. Google foutiert sich um bestehende Gesetze und definiert den Begriff "Privatsphäre" zu eigenen Gunsten neu - ohne dass jemals eine demokratische Legitimation stattgefunden hätte.Bruno Habegger - Kommission für öffentliche Sicherheit Langenthal, GLP 14. November 2009 Verstoss melden
Google ist ja nicht das einzige Unternehmen, das den öffentlichen Raum ins Internet stellt. Nur das grösste mit dem ambitioniertesten Projekt. Daher ist es richtig, dass Thür - er arbeitet letztlich im Auftrag des Volkes - prüfen lässt, ob das Vorgehen gesetzlich ist. Es ist ja durchaus möglich, dass Konkurreten ihre eigenen Autos losschicken. Dann hätten wir den Salat...
Ob eine permanente Überwachung stattfindet, lässt sich heute noch nicht sagen. Die Technologie schreitet voran. Es wird in der Zukunft mit Sicherheit möglich sein, jedes Auto mit einer solchen Kamera auszurüsten - das käme einer Echtzeit-Ueberwachung doch sehr nahe...
Der öffentliche Raum gehört Dir und mir - und nicht einem amerikanischen Werbekonzern.
Es geht nicht einmal darum was Google tut, sondern was Google tun könnte… mit Chrome OS, dem neuen Google-Betriebssystem, kommt das ja schon nächste Projekt. Die Summe der Dienste die Google anbietet finde ich persönlich am problematischsten, obwohl Google beteuert keine Quervergleich zu machen. Wer jedoch Mail, Kalender, etc. beim gleichen Anbieter hat, läuft Gefahr, das Rückschlüsse gemacht werden können.Julian Meier 20. November 2009 Verstoss melden
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Nachdem sich der Datenschützer mit Google nicht einigen konnte, zieht er den Fall nun vors Verwaltungsgericht.
Die Details auf Inside-IT (inkl. Klageschrift zum Download): http://www.inside-it.ch/frontend/insideit?_d=_article&site=ic&news.id=19573
Artikel auf NZZonline: http://www.nzz.ch/nachrichten/medien/google_street_view_1.4011801.html
Die Details auf Inside-IT (inkl. Klageschrift zum Download): http://www.inside-it.ch/frontend/insideit?_d=_article&site=ic&news.id=19573
Artikel auf NZZonline: http://www.nzz.ch/nachrichten/medien/google_street_view_1.4011801.html
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Durch einen Crawler (Datensammelprogramm) sind Daten aus dem SchülerVZ gesammelt worden, wie 20min heute berichtet.
Zitat:
Eine Million Schülerdaten im Netz
Zeig mir alle 13-jährigen Schülerinnen, die in Berlin wohnen - samt Bild und Name der Schule. Heikle Abfragen wie diese sind mehreren Personen möglich, seit ein Datenspion beim deutschen Netzwerk SchülerVZ aktiv war. Noch schlimmer: Wer im Besitz einer Kopie dieser Daten ist, weiss niemand.
Zitat Ende.
Eine illegale Weiterverwertung von Daten durch Dritte ist ein Argument gegen die Sammelwut einiger Internetunternehmen. Diese können sich nur bedingt gegen "Datenklau" schützen.
Zitat:
Eine Million Schülerdaten im Netz
Zeig mir alle 13-jährigen Schülerinnen, die in Berlin wohnen - samt Bild und Name der Schule. Heikle Abfragen wie diese sind mehreren Personen möglich, seit ein Datenspion beim deutschen Netzwerk SchülerVZ aktiv war. Noch schlimmer: Wer im Besitz einer Kopie dieser Daten ist, weiss niemand.
Zitat Ende.
Eine illegale Weiterverwertung von Daten durch Dritte ist ein Argument gegen die Sammelwut einiger Internetunternehmen. Diese können sich nur bedingt gegen "Datenklau" schützen.
1 Kommentar
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Ich habe logischerweise nichts dagegen, wenn mir Passanten in den Garten, auf den Garagenplatz etc. schauen. Aber was ich nicht will ist, dass die ganze Welt (d.h. jeder und jede, die will), meine Adresse eingeben kann, um zu sehen, wie es bei mir aussieht.
Die Trennung zwischen Öffentlichem und Privatem leidet damit weiter. Nun werden nicht nur Promis durch die Medien (Internet) geschleifft, sondern auch Privatleute wie du und ich. Die Promis haben diesen Entscheid frei gewählt, ich nicht.
Die Trennung zwischen Öffentlichem und Privatem leidet damit weiter. Nun werden nicht nur Promis durch die Medien (Internet) geschleifft, sondern auch Privatleute wie du und ich. Die Promis haben diesen Entscheid frei gewählt, ich nicht.
2 Kommentare
Eines hat google trotz dieser ganzen Kritik an ihrem neuen Dienst sicher schon erreicht: Werbung für Streetview in einem Ausmass, wie es die beste und teuerste Werbekampagne nicht hätte leisten können. Der "Skandal" wurde von google wohl bewusst in Kauf genommen bzw. explizit gesucht.Claudia Michel 30. September 2009 Verstoss melden
Da macht sich die teure Marketingabteilung bezahlt… :-)Julian Meier 12. Oktober 2009 Verstoss melden
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8 Kommentare
Führe das doch bitte mal etwas genauer aus. Per googleanalytics baut google sein "Datenimperium" aus. Aber wie denn bitte mit Street View?Jörg Klenk 16. September 2009 Verstoss melden
Diese Google Histerie finde ich genau so absurd, wie schon bald die Facebook Daten-Histerie abgehen wird. Fakt ist doch, dass die Flut an Daten, die diese grossen Anbieter erhalten, diese in eine grosse Verantwortung bringen. Und das sind sich die Firmen absolut bewusst, da dies der Lebensnerv der Firmen darstellt. Zu glauben, dass diese Daten missbraucht werden, wäre Selbstmord und entspricht nicht dem ganz einfachen gewinnorientierten Gedanken - nämlich dem Kunden zu dienen, damit man Geld verdient! Diese Datenimperien sind übrigens überall: Amazon, Facebook, students.ch, buch.ch oder exlibris, exsila und viele mehr.Peter Schüpbach 18. September 2009 Verstoss melden
@Peter: Nun ja, das Problem mit Facebook ist ja eigentlich weniger Facebook selbst als die vielen kleinen Applications. Mit denen sammeln Dritte Daten und verkaufen die Userprofile dann weiter. Da gabs mal einen schönen Artikel im Spiegel dazu, im Stil von "Biete 50'000 Facebook-Profile für 500€". Was genau dann wer mit diesen Profilen anstellen will erschliesst sich mir zwar noch nicht ganz, aber es stimmt, dass die Daten verkauft werden.Jörg Klenk 18. September 2009 Verstoss melden
Aber das nur als Anmerkung. Hauptpunkt bleibt meine Frage oben.
Peter, du vertrittst eine sehr pragmatische Perspektive, die ich nachvollziehen kann. Trotzdem: Man muss sich mit der Entwicklung des Internet kritisch auseinandersetzen. Vor allem mit den grossen Fischen im Becken. Das Netz ist in seiner jetzigen Form noch jung und vielen Unternehmen fehlt eventuell noch die Erfahrung im Umgang mit Daten dritter.Julian Meier 18. September 2009 Verstoss melden
@Jörg: Das ist doch eine Ente mit diesen Kaufen und Verkaufen von User Profilen - das ist ein NZZ Artikel der so stumpfsinnig ist, dass sich darüber disktuieren ja gar nicht lohnt. Er wurde von einem NZZ Redaktor geschrieben, der nun einfach gar keine Ahnung hat und die NZZ hat nicht gerade beweisen, dass sie mit Online mehr anfangen kann als einfach eine Seite Online zu stellen...Peter Schüpbach 5. Oktober 2009 Verstoss melden
Ich bin auch kritisch eingestellt gegenüber Öffentlichkeit und Internet. Und Ja ich sehe auch kritisch - aber ich weiss auch wie kritisch dies die Betreiber betrachten. Die Sicht von der Unternehmensseite ist dabei zu betrachten. Die Abwägung von Nutzen und Risiken mit solchen Daten sind wichtig. Heisst wenn ich diese Daten verkaufe oder nutze, was bringt es mir und in welche Gefahren begebe ich mich - und dies spricht klar dafür grösste Sorge zu Datenschutz zu tragen - da der Nutzen eines Verkaufs von Daten in keinem Verhältnis zu Betrieb der Plattformen steht - Beispiel Facebook oder Google. Deshalb finde ich diese Hysterie übertrieben. Ich bin der Ansicht, dass vielmehr die Nutzer selbst die Verantwortung über deren Veröffentlichung von Daten tragen. Wenn ich sehe, wie viele Nutzer stümperhaft mit Facebook oder anderen Social Networks umgehen und teilweise höchst sensible Daten online stellen, so macht mich dies viel mehr besorgt als ein bisschen Street View.
Hier müsste man meiner Meinung nach Ansetzen.
@Julian: Absolut einverstanden. Auch ich bin der Meinung, dass Google die Personen unkenntlich machen muss! Kein Frage. Und Ja - das Internet ist noch jung - Und Ja die Nutzer sollten aufgeklärt werden, mit welchen Daten man sich öffentlich exponieren darf, soll oder nicht soll!Peter Schüpbach 5. Oktober 2009 Verstoss melden
@Peter zur Korrektur: Wie schon oben geschrieben, habe ich den Artikel im SPIEGEL gelesen, Du offenbar einen in der NZZ den ich verpasst habe. Und wie ich auch geschrieben habe, sind es Drittanbieter und nicht Facebook selbst, die die Profile verschachern.Jörg Klenk 7. Oktober 2009 Verstoss melden
@Jörg: Aber versteh doch: Das ist eine riesige Ente von jemandem, der noch nicht verstanden hat wie SN funktionieren.Peter Schüpbach 7. Oktober 2009 Verstoss melden
1. Den Zugang zu den Profilen kann er nur über FB Connect machen - das sind absolut limitierte Daten, die er da hat -> nicht mal eine Email.
2. Du kannst zwar den Zugang zu Deinen Freunden machen und den verschachern - aber was denkst Du werden Deine Freunde machen, wenn einer das zum ersten Mal gemacht hat? Den Freund eliminieren, unterdrücken oder sperren.
Das ist reine Unwissenheit. SN funktionieren nur über die direkten Kontakte und sind sehr sensibel. FB wird alles daran setzen, diese Sensibilität zu respektieren und deshalb muss man da gar nichts befürchten. Die AGB Änderungen bei studiVZ wie auch bei FB haben dies eindrücklich gezeigt. SN gehören prinzipiell den Nutzern und die Betreiber tun gut daran, sie so gut wie möglich zu beschützen.
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Wer Schloss Versailles besichtigt wird an einem schönen Tag ziemlich sicher über 20 mal ohne sein Wissen fotografiert und gefilmt. Einige dieser Fotos landen auf Facebook oder anderen Social Networks im Internet und sind für alle frei einsehbar. Soll man nun das Fotografieren in der Öffentlichkeit verbieten? Die Wahrscheinlichkeit auf einem fremden Urlaubsfoto, sich am Allerwertesten kratzend, abgelichtet zu werden ist sehr viel grösser als zufällig einem Google-Auto in die Arme zu laufen.
14 Kommentare
Offensichtlich arbeitest Du für Google, liebe Unbekannte.Bruno Habegger - Kommission für öffentliche Sicherheit Langenthal, GLP 9. September 2009 Verstoss melden
Das sind nur spekulationen Bruno, oder kannst Du deine Aussagen mit irgendwelchen Fakten und Beweisen untermauern? Wir wollen ja nicht gleich zur Hexenjagd blasen, nicht wahr? Pro-StreetView Kommentare müssen ja nicht zwangsläufig von Google-Mitarbeitern kommen. Gerade Google hat wohl im Umgang mit Medien und öffentlichen Netzwerken sehr strikte Vorlagen wer wann was sagen darf - genau so wie andere US Firmen, so zur info.Dino Ebener 10. September 2009 Verstoss melden
Ich finde auch, dass dieser Verdacht ein wenig übertrieben ist. Jedoch: Google probiert momentan schon an allen Fronten eine Anti-Stimmung gegen GSV zu verhindern. Und: Eine gesunde Skepsis gegenüber "Big Google" ist meiner Ansicht nach schon angebracht.Julian Meier 10. September 2009 Verstoss melden
Da sich "Jane" nicht geäussert hat, nehme ich an, hinter dem Pseudonym versteckt sich Sergey Brin. ;-DBruno Habegger - Kommission für öffentliche Sicherheit Langenthal, GLP 10. September 2009 Verstoss melden
@"Jane": Oh ja! Schick mir ein Foto. Sollte ja für Dich kein Problem sein: ubuntubru@gmail.com. :-DBruno Habegger - Kommission für öffentliche Sicherheit Langenthal, GLP 10. September 2009 Verstoss melden
Oh ein google-mail account, na der wäre wohl schon gesperrt. Ich find das grad sehr amüsant.Dino Ebener 11. September 2009 Verstoss melden
Schon gedacht, dass Dich das belustigt. Deshalb habe ichs ja gepostet. Um die Verwirrung noch komplett zu machen: Ich habe sogar ein Google-Handy.Bruno Habegger - Kommission für öffentliche Sicherheit Langenthal, GLP 11. September 2009 Verstoss melden
Und weil meine Kritik an SV nicht eine generelle Kritik an Google ist. Die Wirklichkeit ist halt ein bisschen komplexer als "ich habe nichts zu verbergen".
Ich finde die Street-View Diskussion wirklich interessant. Ich glaube, dass vor allem die Leute Google Street View kritisch betrachten, die eh sich kaum Online bewegen.Peter Schüpbach 18. September 2009 Verstoss melden
Und ich da liegt ein Problem: Der digital divide macht einen gesellschaftlichen Diskurs schwierig.Julian Meier 18. September 2009 Verstoss melden
@Peter: Oha! Demnach verschicke ich meine Kommentar künftig per Postkarte. ;-dBruno Habegger - Kommission für öffentliche Sicherheit Langenthal, GLP 21. September 2009 Verstoss melden
@Bruno: Ich denke was Peter Schüpbach meint ist, dass jemand, der sich dessen bewusst ist, was er online überall in verschiedster Art für Spuren und Daten usw. hinterlässt, sich weniger heftig darüber "echauffiert" als die anderen - wenn ich auf facebook meine Handynr., meine Adresse, meine Privatfotos reintue, wenn ich online einkaufe und in Gästebücher schreibe, machen das viele extrem unbedarft.Elisa Schlup 23. September 2009 Verstoss melden
Wenn jemand persönliche Daten in solche sozialen Netzwerke einschleust, dann ist das primär sein Problem. Oder soll der Bürger darin auch noch bevormundet werden? Dann geht es mit unserer generellen Intelligenz weiterhin bergab.Dino Ebener 13. November 2009 Verstoss melden
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Wer sich in der Öffentlichkeit bewegt muss damit rechnen gesehn zu werden.
Ein braver Familienvater stellt sein Auto vor einem Bordel ab. Ob er nun vom Dorfmetzger zufällig gesehen wird oder von einem Turnvereinsmitglied auf Google entdeckt wird und darum zum Dorfgespött wird ist fast das selbe.
Fakt ist, dass jeder für sein Tun selbst verantwortlich ist.
Ein braver Familienvater stellt sein Auto vor einem Bordel ab. Ob er nun vom Dorfmetzger zufällig gesehen wird oder von einem Turnvereinsmitglied auf Google entdeckt wird und darum zum Dorfgespött wird ist fast das selbe.
Fakt ist, dass jeder für sein Tun selbst verantwortlich ist.
34 Kommentare
Es gibt zur ähnlichen Thematik auch diese Debatte: http://nurnochkameras.politnetz.chElisa Schlup 8. September 2009 Verstoss melden
Oh ja Jane, deshalb postest Du nicht mit Deinem Realname.Bruno Habegger - Kommission für öffentliche Sicherheit Langenthal, GLP 8. September 2009 Verstoss melden
Offenbar übernimmst Du keine Verantwortung für Deine Aussagen.
Arbeitest Du für Google? Auf jeden Fall: Es ist ein Unterschied, ob mich Jane sieht oder ob es x Millionen Street View Nutzer sind. Aber warum muss man so simple Dinge auch jedes Mal wieder erklären. Warum, warum bloss...
Trotzdem hat sie recht. Wir sind wiedermal total paranoid - als ob sich x Benutzer für mich interessieren. Kommt mal auf den Boden der Realität zurück und nehmt euch selber nicht so ernst. Es ist zweifelsfrei absolut lächerlich zu Behaupten, dass die StreetView Benutzer mir hinterher spionieren.Dino Ebener 9. September 2009 Verstoss melden
Thema Datenschutz ist so ein Zweihandschwert-Argument. Man wirft es in den Raum und ein jeder sollte zittern, ich find das ganze Verhalten unangebracht im Bezug auf StreetView.
Wir können auch nein zu jeglicher Technologie sagen und dann gehts ab ins Mittelalter.
Ein klassisches Missverständnis, lieber Dino. Es geht nicht um Dich und auch nicht um mich. Da gebe ich Dir völlig Recht.Bruno Habegger - Kommission für öffentliche Sicherheit Langenthal, GLP 9. September 2009 Verstoss melden
Im Gegenteil: Es ist sehr egozentrisch anzunehmen, das Problem von SV betreffe Dich und mich persönlich. NEIN! GSV ist ein erster Stachel im Fleisch der Demokratie. Die gleichgültige Haltung der Menschen führt irgendwann in naher oder ferner Zukunft zum Datafaschismus.
Die Privatsphäre ist ein Kernbestandteil der Demokratie!
Privatsphäre in allen Ehren aber wer kann ernsthaft von Privatsphäre reden in für jederman frei begehbaren Zonen, an solchen Orten ist man nunmal Subjekt von öffentlichem Interesse. Es wird ja niemand auf Privat-Grundstücken gefilmt und nach persönlichen Daten gefragt.Dino Ebener 9. September 2009 Verstoss melden
Sollte ich nun darauf Pochen, dass niemand mehr ein Foto machen darf wo ich drauf sein könnte? Das it Grundsätzlich genau dasselbe.
Zumal StreetView eine Momentaufnahme ist und nicht unter ständiger Überwachung steht.
Dieser ganze "Datenschutz" wird in eine Ecke gezogen welche absolut überrissen und empfindlich ist. Sollte man doch auch Absichten eines solchen Service verstehen bevor man gleich nach einer Hexenjagd schreit.
Lieber Dino, Du gehst mit keinem Wort auf mein Argument ein, sondern wiederholst Dein erstes Statement. So entsteht natürlich keine Diskussion.Bruno Habegger - Kommission für öffentliche Sicherheit Langenthal, GLP 9. September 2009 Verstoss melden
Es gibt immer noch das Recht am eigenen Bild. Das heisst: Niemand hat das Recht, Dich zu fotografieren. Selbst wenn Du Dich auf öffentlichem Grund befindest. Anders sieht es aus, wenn Du aufgrund der Lokalität oder des Anlasses geradezu damit rechnen musst, fotografiert zu werden (Fussball, Konzert).
Sonst könnte ich Dir ja problemlos eine Kamera vors Gesicht halten und Dein Foto mit einer kompromittierenden Legende posten.
Aber wie gesagt: Bei Google Street View gehts im Kern nicht um Dich und mich, sondern um die Neudefinition der Privatsphäre im Rahmen der Demokratie. Oder anders gesagt: Wie wenig Privatsphäre brauchts, damit wir unsere Freiheit nicht verlieren.
Also: Bitte nicht mehr mit Scheinargumenten fechten, sondern die Sache mal konsequent durchdenken.
Dieses "aufgrund der Lokalität oder des Anlasses geradezu damit rechnen musst, fotografiert zu werden" kann natürlich verschieden ausgelegt werden.Dino Ebener 10. September 2009 Verstoss melden
Ich meine, die Leute werden ja nicht gezielt Fotografiert, das ist bei Urlaubsfotos genau dasselbe. Es wäre so gesagt nicht fair und total inkonsequent wenn man Google den Riegel vorschieben würde aber ein jeder und jede darf nach belieben rumknipsen.
Ergo, wenn StreetView regulaiert wird muss auch die Knipserei reguliert werden, ansonsten kann ich die ganze Sache nicht ernst nehmen.
Man stellt sich geradezu an als ob StreetView Videobilder und keine Momentaufnahmen zeigt.
...und was soll daran ein Scheinargument sein? Das ist meine Meinung, die werde ich auch weiterhin so vertreten, da ist mir das ganz egal ob jemand mit der heiligen Kuh namens "Datenschutz" angerannt kommt und das Gefühl hat es würde mich interessieren.
Scheinargument: Weils ein Unterschied ist, ob ich mit einer Kamera fotografiere mit einem eng begrenzten Winkel, deren Bild ich dann höchstens auf meiner Speicherkarte nutze und meist gar nicht frei für jedermann, auffindbar via Google, ins Internet stelle. Solchen Fotografen kann man leicht aus dem Weg gehen. Darum ists auch ein Scheinargument.Bruno Habegger - Kommission für öffentliche Sicherheit Langenthal, GLP 10. September 2009 Verstoss melden
Wie gesagt: Ums fotografieren an und für sich gehts ja nicht einmal. Sondern dass ein amerikanischer Werberiese ungefragt deinen und meinen Lebensraum ins Netz stellt.
Und: Warts ab, die Live-Bilder werden noch kommen...
Deine Verachtung für den Datenschutz wirst Du nur so lange bewahren, bis Du selbst einmal betroffen bist...
In seinem Grund ist das überhaupt kein Unterschied. Gerade mit sozialen Netzwerken landen vermehrt Bilder auf dem Netz und auch wenn ich eine Homepage betreibe sind Bilder für jedermann zugänglich.Dino Ebener 11. September 2009 Verstoss melden
Dem Google Fahrzeug kann man ja auch aus dem Weg gehen, das ist dann genauso ein Scheinargument das Du hier vorbringst.
Bezüglich Lebensraum, es werden keine Wohnräume von innen abgelichtet sondern es geht sich lediglich um frei zugängliche Orte. Wenn wir so versessen drauf sind, können wir ja auch GPS Geräte verbieten, die leiten mich nämlich genau dahin wo ich will und ich kann auch alles aus erster Hand ansehen.
Live-Bilder, so wie webcams... kannst Du dir den Aufwand vorstellen?
Ich würde es nicht Verachtung nennen, viel eher eine kritische Einstellung gegenüber dem "Datenschutz" als Vorwand zu verwenden.
Du hast aber absolut recht, ganz bestimmt bin ich mal froh, dass ich gefilmt wurde wenn ich überfallen oder von gelangweilten Jugendlichen angefallen werde. Nur sehe ich darin nur vorteile. Wer nichts zu verbergen hat der hat auch nichts zu befürchten. Aber klar, dem lokalen Drogendealer oder den Jugendbanden kommen so Kameras sehr, sehr ungelegen. Danke Datenschutz!
Und hier kommen sie wieder, die alten Totschlagargumente... Zum Argument der sozialen Netzwerke: Ich kenne niemanden, der sowas tut. Höchstens Familien, die ihr eigenes Leben dokumentieren... Wer mich ungefragt zur Belustigung und zur Blossstellung fotografiert und ins Netz stellt, kriegt eine Strafanzeige, das garantiere ich Dir.Bruno Habegger - Kommission für öffentliche Sicherheit Langenthal, GLP 11. September 2009 Verstoss melden
Zwischen willkürlichem fotografieren und einer Schmierenkampagne liegt ein meilenweiter Unterschied. Man muss ja nicht direkt eine Pauschalkriminalisierung vornehmen wie es so oft gemacht wird. Die Angst, dass man etwas missbrauchen könnte oder manipulieren ist nach wie vor merkbar gross aber unnötig.Dino Ebener 17. September 2009 Verstoss melden
Die Regulierung einer und das selbstverändlich erachtende einer anderen, im Grunde identischen, Sache ist schlicht nicht konsequent.
Gesichter werden verschwommen, Nummernschilder ebenfalls, Reporting-Funktion gibt es ebenfalls. Der Datenschutz ist zwar fern vom Gusto Paranoider, aber in gesundem Masse eingehalten. Praktisch ist das ganze auch noch und von einer Ausweitung zu Live-Bildern ist noch weit und breit nichts zu sehen.Juan Romero Abelleira 21. September 2009 Verstoss melden
Die Google Street View Debatte mag zwar medienwirksam sein, ist aber kaum von der Grössenordnung von Problemen wie das europaweite Überarbeiten des Bonus-Systems von Banken o.ä.
@Juan: Hast Du ne Ahnung... Die angesprochenen Probleme haben nichts mit GSV zu tun. Ein Vergleich verbietet sich von selbst. Der Unterschied ist: GSV (und der Geist dahinter) ruft Probleme hervor, die sich erst in der Zukunft manifestieren werden. Die Nasenspitze ist halt näher.Bruno Habegger - Kommission für öffentliche Sicherheit Langenthal, GLP 21. September 2009 Verstoss melden
Das nennt sich Priorisieren und wenn wir das Priorisieren nicht packen, dann packen wir gar nichts. Google Street View ist politisch nicht irrelevant, aber auch nicht prioritär.Juan Romero Abelleira 21. September 2009 Verstoss melden
Google sagt, sie machen Gesichter und Autonummern unkenntlich. Aber was ist mit Aufschriften auf Fahrzeugen? Ich will nicht unbedingt, dass jeder weiss, welche Firma mein Büro putzt – nur weil zufälligerweise deren Fahrzeug vor meinem Büro steht.Hansueli P 22. September 2009 Verstoss melden
@Hansueli Im Ernst? Was ist mit den Passanten, die die Aufschrift sehen? Wäre dir nicht besser damit gedient der Firma zu sagen, dass du nicht auf Aufkleber stehst? Wenn du dann doch noch etwas von GSV entfernen willst, gibt es dazu die "Ein Problem melden"-Funktion, wo man Entfernungen anordnen kann.Juan Romero Abelleira 22. September 2009 Verstoss melden
Ja klar, kann ich das beantragen. Und ebenfalls ist klar, dass die Passanten es sehen – aber die interessiert es – Pardon – einen feuchten Dreck. Wen es aber interessiert, das ist die Reinigungsfirma, der ich vielleicht den Auftrag gekündigt habe (wohlgemerkt das Beispiel ist hypothetisch) und die jetzt wissen will, wer den nun bei mir putzt. Jeder kennt das doch selbst: Mit dem Internet ist es kinderleicht, Hobbydetektiv zu spielen – und das wird auch gemacht! Ich will nicht, dass jeder jederzeit von einem Computer aus in meinen Garten schauen kann.Hansueli P 22. September 2009 Verstoss melden
@Juan: Politik ist kein Management-Task.Bruno Habegger - Kommission für öffentliche Sicherheit Langenthal, GLP 22. September 2009 Verstoss melden
@politnetz: Jane Doe ist offensichtlich ein Troll. Bitte überdenken, ob ihr Fantasienamen akzeptieren wollt. Der Anspruch der Plattform wird dadurch ad absurdum geführt: Wer nicht mit seinem Namen zu seiner Meinung stehen kann, hat in einer politischen Diskussion nichts verloren.Bruno Habegger - Kommission für öffentliche Sicherheit Langenthal, GLP 22. September 2009 Verstoss melden
Bruno, ein Troll, ist wohl ein gänzlich falscher Ausdruck. Wir haben hier jemanden der seine Identität nicht jedermann preisgeben will. Genau was Du eigentlich recht lautstark unterstützt mit diesem Anti-StreetView-Kreuzzug, aber Dich dennoch darüber nervst. Die Klinge hat 2 schneiden ;)Dino Ebener 13. November 2009 Verstoss melden
@Juan: Sorry, hab Deine Aufforderung erst jetzt gesehen. In der Politik lässt sich nichts priorisieren, da sich eine Demokratie (das Volk ist der Chef) nicht wie eine Firma führen lässt.Bruno Habegger - Kommission für öffentliche Sicherheit Langenthal, GLP 13. November 2009 Verstoss melden
@Dino: Das sind zwei ganz verschiedene Dinge. Hier gehts um Meinungsaustausch und man kann Meinungen nur mit einer Person austauschen. "Jane" ist keine Person, sondern ein vermummter Meinungschaot. Bei Street View gehts ums öffentliche Leben, das die Wahrung einer gewissen Form von Privacy voraussetzt. Ohne Privatsphäre gibts keine Demokratie.Bruno Habegger - Kommission für öffentliche Sicherheit Langenthal, GLP 13. November 2009 Verstoss melden
@Bruno: Mich nicht als Person zu akzeptieren find ich doch etwas hartherzig. Wer Kritik beispielhaft erläutert ist noch lange kein Meinungschaot.Jane Doe 13. November 2009 Verstoss melden
Oha! Da ist sie (oder er) ja. Warst in den Ferien? Mit dem Google Car unterwegs vermutlich... ;-DBruno Habegger - Kommission für öffentliche Sicherheit Langenthal, GLP 13. November 2009 Verstoss melden
Auf jeden Fall hats gewirkt. Mein Herz verwandelt sich in glühende Lava.
@Bruno Habegger: Da scheint ja einer liberal auf sein Parteibüchlein geschrieben zu haben, um dann gleich wieder zur Verbotskeule zu schreiten. Denken wir mal die Frage der Privatsphäre genau durch: Es gibt in der Schweiz schon lange einen Dienst namens Teledata (siehe hier: http://philippe-wampfler.com/2007/06/23/teledata-abschluss/), wo beispielsweise Journalisten von jeder in der Schweiz lebende Person Daten einsehen können, welche geschützt gehören. Die Pointe: Ich selber kann meine dort registrierten Daten nicht einsehen. Unsere Adressen und Telefonnummern werden von Profis gehandelt (mit damit verbundenen Daten), unsere Bilder sind auf x Speicherkarten, von denen wir nichts wissen, jede Bankangestellte kann deinen Kontosaldo und deine Transaktionen abfragen.Philippe Wampfler 20. März 2010 Verstoss melden
Fazit: Privacy ist eine Illusion, und je schneller wir uns daran gewöhnen, desto eher können wir uns um wirkliche Bedrohungen für unser Leben kümmern.
@Philippe Wampfler: Liberale Haltung und Verbote schliessen sich nicht aus. Sowieso:Bruno Habegger - Kommission für öffentliche Sicherheit Langenthal, GLP 20. März 2010 Verstoss melden
Ich habe nicht von einem Verbot von Google StreetView gesprochen, sondern von einer Regulierung. Das ist was anderes.
Teledata: Ja, auch diese Dienstleister gehören besser reguliert. Es ist ein Skandal, wie intransparent und teilweise schlampig diese Dienste arbeiten.
Privacy: Ich bitte um Ihre Kontodaten: ubuntubru@gmail.com. Huch - eine Google-Adresse. Wie verträgt sich das bloss mit meinem Wunsch nach Regulierung? Fragen über Fragen.
Serious: Privacy ist keine Illusion, sondern bedarf einer neuen Definition. Dieser Wandel ist bereits im Gang. Dennoch hat Google nicht einfach das Recht, ungefragt mein Haus, mich selbst, einen Zugang zu meinem physischen Dasein ins Netz zu stellen, wo der Idiot, jeder Gauner und jeder Kriminelle Zugriff darauf hat. ICH bestimme, welche Daten ich im Netz haben will. Und nicht Google. Mit Street View durchbricht Google dieses Selbstbestimmungsrecht.
Die Frage zum Verhältnis von liberaler Haltung und Verboten bzw. Regulierungen ist nicht so trivial, würde ich meinen.Philippe Wampfler 20. März 2010 Verstoss melden
Meine Aussage ist die: Die - von mir aus - alte Definition von Privacy ist eine Illusion, weil Sie noch nie bestimmt haben, was mit Ihren Daten passiert. Ihr Haus ist ja da - und jeder Idiot, Gauner und Kriminelle kann es sich ansehen. Sie können nicht bestimmen, wer Ihr Haus ansieht, es fotographiert, es abzeichnet, abhört, sich seine Pläne ansieht etc. Das konnten Sie noch nie und werden es auch nie können.
Ich bin aber einverstanden: Es braucht eine neue Definition.
Das sind zwei verschiedene Dinge.Bruno Habegger - Kommission für öffentliche Sicherheit Langenthal, GLP 20. März 2010 Verstoss melden
Natürlich kann ich nicht bestimmen, ob jemand ein Foto von meinem Haus schiesst, etwa ein Tourist. Sein Foto wird im Internet aber nicht dieselbe Beachtung erlangen wie die Street View Fotos von Google.
Wir sprechen hier von Google, dem weltgrössten Konzern für Werbung und Datenverarbeitung.
Und ich habe gemeint, wir führten eine Debatte über Privacy.Philippe Wampfler 20. März 2010 Verstoss melden
Warum gleich eingeschnappt?Bruno Habegger - Kommission für öffentliche Sicherheit Langenthal, GLP 20. März 2010 Verstoss melden
Das IST ja eine Debatte über Privacy.
Der Versuch einer Definition:
Privacy umfasst das Recht auf Privatsphäre On- und Offline. Jeder Mensch hat das Recht Daten, die in Verbindung zu seiner physischen Existenz stehen, jederzeit zu kontrollieren, zu korrigieren und deren Verwendung auf einen bestimmten Kreis einzuschränken.
Ich bin nicht eingeschnappt - meine Aussage war lediglich, dass niemand dieses Recht garantieren kann, auch ein maximaler Staat nicht. Das Recht an sich ist utopisch (siehe oben) - und es spielt (zunächst) keine Rolle, ob Google dieses utopische Recht systematisch verletzt oder sonstwer. Das Problem ist, dass Daten von mir hinterlassen werden; mir so auch nie gehören. Ich kann kein Recht darauf haben, dass jemand, der mich irgendwo gesehen hat, das vergisst, wenn ich nicht will, dass er es weitererzählt.Philippe Wampfler 20. März 2010 Verstoss melden
Wo aber das Problem entsteht, ist bei einer medialen Verbreitung. Und hier müsste man, wenn man wollte, ansetzen, also beispielsweise jemanden bestrafen, der Bilder oder andere Daten von mir ins Internet lädt, in einem Buch veröffentlich etc. Das daraus entstehende Dilemma: Zensur oder Datenschutz? ist m.E. nicht ganz einfach aufzulösen.
Ok. Verständlich, aber sehr theoretisch, abgehoben und aus der Netzperspektive gesehen. Wir sprechen hier aber über die Vermischung von On- und Offline-Leben. Privatsphäre war noch nie utopisch. Dass sie nie zu 100% eingehalten werden kann, ist logisch. Denn bisher waren es physische Beschränkungen, die spielten. Nur ein beschränkter Kreis sieht, wenn ich in der Nase bohre. Im Netz ist das anders.Bruno Habegger - Kommission für öffentliche Sicherheit Langenthal, GLP 20. März 2010 Verstoss melden
Ich bin der Urheber der Daten, also gehören sie mir. Oder der Architekt meines Hauses ist der Urheber. Der öffentliche Raum gehört dem Staat - also uns allen. Jede Nutzung braucht eine Bewilligung. Jedes Eindringen von Net-Services in den physischen Raum bedarf einer Bewilligung.
Eine Datensammlung ist per Definition kontrollierbar. Unkontrollierbar ist ihre Verbreitung.
Ihr Statement bedeutet eigentlich übersetzt: Wir können nichts tun, nichts kontrollieren und müssen alles dem grossen Google-Gott überlassen, denn der ist sowieso mächtiger. Dem kann ich nicht zustimmen.
@ brunoClaude Senn 29. Mai 2010 Verstoss melden
Nu ja der Sinn einer Onlinepersona ist Datenschutz. nur so zum Beispiel. http://www.langenthal.ch/de/politik/behoerdenmitglieder/welcome.php?personen_id=48832, das betrifft dich, nach 5 sek googe-fu
Mit anderen Worten, jane betreibt selbstverantwortlich Datenschutz, du rufst nach Massnahmen, machst viel Wind, düstere Prognosen, aber nichts konkretes über die bedrohung durch GSV.
Abschliessend, ja die privatheit ist bedroht/verloren. Aber da giebt es viel bedrohlichere Sachen als GSV. Informier dich doch mal ein bischen, dann verstehst du vieleicht auch die reaktion auf dein gmail .
freundlichst, joe sixpack
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